Kadampa Buddhismus und Meditation in Chemnitz

Eine kurze Einführung in den Buddhismus

Der Begründer des Buddhismus auf dieser Welt war Buddha Shakyamuni, der vor etwa zweieinhalbtausend Jahren in Indien lebte und lehrte. Seitdem sind Millionen von Menschen auf der ganzen Welt dem von ihm gezeigten reinen spirituellen Weg gefolgt. Die buddhistische Lebensweise – Frieden, liebende Güte und Weisheit – ist heute noch genauso aktuell wie im alten Indien.

 

ERLEUCHTENDE WEISHEIT

 

Buddha erklärte, dass all unsere Probleme und Leiden aus verwirrten und negativen Geisteszuständen entstehen, und dass all unser Glück und unsere Freude aus friedlichen und positiven Geisteszuständen entstehen. Er lehrte Methoden, wie wir allmählich unsere negativen Geisteshaltungen wie Ärger, Eifersucht und Unwissenheit überwinden und unsere positiven Geisteshaltungen wie Liebe, Mitgefühl und Weisheit entwickeln können. Auf diese Weise werden wir dauerhaften Frieden und Glück erfahren.

Diese Methoden funktionieren bei jedem, in jedem Land, in jedem Alter. Sobald wir selbst Erfahrungen mit ihnen gesammelt haben, können wir sie an andere weitergeben, damit auch sie in den Genuss derselben Vorteile kommen.

Meditation

Meditation ist das Herzstück der buddhistischen Lebensweise – die perfekte Methode, um unseren eigenen Geist zu verstehen und an ihm zu arbeiten. Durch Meditation lernen wir zunächst, unsere verschiedenen negativen Geisteszustände, die als „Verblendungen“ bekannt sind, zu identifizieren, und lernen dann, wie wir friedliche und positive Geisteszustände oder „tugendhafte Geister“ entwickeln können.

In unserem täglichen Leben – der Meditationspause – bemühen wir uns, diesen tugendhaften Geist zu praktizieren und aufrechtzuerhalten und unsere Weisheit zur Lösung unserer Probleme einzusetzen. Je positiver unser Geist wird, desto konstruktiver werden unsere Handlungen und desto befriedigender und nützlicher wird unsere Lebenserfahrung für andere.

Jeder kann grundlegende Meditationstechniken erlernen und großen Nutzen daraus ziehen, aber um über die grundlegende Meditation hinauszukommen, ist der Glaube an die Drei Juwelen – Buddha, Dharma und Sangha – erforderlich. Diese Art von Glauben entwickelt sich ganz natürlich, wenn wir die Vorteile der Meditationspraxis erfahren und uns persönlich davon überzeugen, dass der Dharma unser Leben zum Besseren verändert.

Der spirituelle Pfad

Die Lehren des Buddha offenbaren einen schrittweisen Weg zu dauerhaftem Glück. Indem er diesem Weg folgt, kann jeder seinen Geist allmählich aus seinem gegenwärtigen verwirrten und egozentrischen Zustand in den glückseligen Geist eines Buddha verwandeln.

Wie Geshe Kelsang Gyatso in seinem populären Buch Acht Schritte zum Glücklichsein sagt:

„Jedes Lebewesen hat das Potenzial, ein Buddha zu werden, jemand, der seinen Geist vollständig von allen Fehlern und Beschränkungen gereinigt und alle guten Eigenschaften zur Vollkommenheit gebracht hat. Unser Geist ist wie ein wolkenverhangener Himmel, im Grunde klar und rein, aber von den Wolken der Verblendung bedeckt.

So wie sich die dicksten Wolken schließlich auflösen, so können auch die schwersten Verblendungen aus unserem Geist entfernt werden. Verblendungen wie Hass, Gier und Unwissenheit sind kein fester Bestandteil des Geistes. Wenn wir die geeigneten Methoden anwenden, können sie vollständig beseitigt werden, und wir werden das höchste Glück der vollen Erleuchtung erfahren.“

Wenn wir die Erleuchtung erlangt haben, werden wir alle notwendigen Qualitäten besitzen – universelle Liebe und Mitgefühl, allwissende Weisheit und grenzenlose spirituelle Kraft -, um alle Lebewesen in den gleichen erhabenen Zustand zu führen. Dies ist das letztendliche Ziel des Mahayana-Buddhismus.

Um mehr über den Buddhismus zu erfahren, lesen Sie Einführung in den Buddhismus von Geshe Kelsang Gyatso.

Buddhismus in Europa

Angesichts der Schnelllebigkeit und des hohen Stresses des modernen Lebens interessieren sich viele Menschen für die friedliche Philosophie des Buddhismus. Insbesondere besteht ein großes Interesse daran, zu lernen, wie man meditiert, um Stress und Ängste zu überwinden und um die eigene spirituelle Erfahrung zu vertiefen. Als Antwort auf dieses wachsende Interesse bietet der Kadampa-Buddhismus viele verschiedene Möglichkeiten, etwas über den Buddhismus zu lernen und Meditation zu praktizieren. Der Kadampa-Buddhismus wurde dem Westen erstmals 1976 von dem berühmten Meister des Kadampa-Buddhismus, dem Ehrwürdigen Geshe Kelsang Gyatso, vorgestellt.

Seitdem hat Geshe Kelsang unermüdlich daran gearbeitet, alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um die heutigen Praktizierenden zu unterstützen. Er hat über zwanzig Bücher über den Buddhismus geschrieben, die inzwischen in viele verschiedene Sprachen übersetzt wurden.

Geshe Kelsang hat außerdem ein weltweites Netzwerk von über 1300 Zentren des Kadampa-Buddhismus und Zweigstellen in über 36 Ländern der Welt aufgebaut, in denen Menschen aller Kulturen sich in Meditation und anderen buddhistischen Praktiken üben können.

Jedes Zentrum hat qualifizierte lokale Lehrer und bietet Einführungskurse, strukturierte Studienprogramme und Meditationsretreats an. Alle buddhistischen Kadampa-Zentren sind für die Öffentlichkeit zugänglich.